Atemberaubende Abenteuerreise in Arbeits- und Produktionswelten
Diese Bewegung ist nicht aufzuhalten: Ganz Köln wacht morgens auf und sieht die Welt der Technik mit neuen Augen! Es ist der 9. Juli 2010, 18 Uhr – Besucherscharen pilgern durch die Nacht, um einem Herzstück unserer modernen Gesellschaft auf die Spur zu kommen: der Technik. Was wäre die Welt ohne Autoindustrie, Chemie, Maschinenbau, Medienlandschaft oder Bio- und Life-Wissenschaft?
Tickets
Vorverkauf: 13 Euro Erwachsene (ermäßigt 8 Euro)
inkl. Fahrausweis im VRS zur An- und Abreise
Abendkasse: 12 Euro Erwachsene (ermäßigt 7 Euro)
Familienticket für 2 Erwachsene + Kinder bis 16: 25 Euro
Empfohlen wird der Besuch nicht für Kinder unter 10 Jahren. Einige Führungen sind limitiert und werden als Sonderführungen bezeichnet und nur sind mit einem entsprechenden, separaten Online-Ticket zu besuchen.
Shuttle Der Knotenpunkt der Shuttle-Busse befindet sich am Neumarkt und ist Start- und Endpunkt der Touren 1-3, der Individual- und der Sonderführungsbusse. Alle drei Touren und das Individualshuttle zu Shell fahren im 15-Minuten-Takt. Die Abfahrtzeiten der Sonderführungsshuttles stehen auf den jeweiligen Programmheftseiten. Die Fahrzeit einer Shuttletour der Nacht der Technik dauert ca. 80 Minuten. Daher wird empfohlen, maximal zwei Touren für die ganz persönliche Nacht der Technik einzuplanen.
Stellen Sie sich vor: Sie fahren jeden Morgen mit der Seifenkiste nach Bonn oder Düsseldorf zur Arbeit – die Kranbauten am Rheinauhafen entstehen in todesmutiger Hochseilakrobatik – die Medien verbreiten ihre Nachrichten mit Hustenbonbons bestückt dank Flüstertüten und für die eigene fernmündliche Informationsübermittlung der Einkaufsliste benutzen Sie – Geduld vorausgesetzt – die „Stille“ oder „Flaschen“Post – Limonade und Bier kommen aus dem Stadtbrunnen und Fernwärme ist die Bezeichnung für Schafswolle von Nachbars Stadtgartenzucht. Wie klingt das für Sie?
Unser Lebensgefühl basiert auf der Entwicklung und Umsetzung verschiedenster Techniken, die fest im Alltag verankert sind. Unser Bewusstsein unterscheidet nicht mehr aktiv, was von Menschen technisch generiert oder was direkt aus der Natur verwandt wird. Und noch viel weniger machen wir uns darüber Gedanken, welche kreativen Höchstleistungen, welch taktisches Geschick und gewissenhafte Planungsarbeit einer ganzen Berufsgattung hinter unserem Lebensstandard stecken. Die lange Nacht im vielfältigen Universum der Technik bringt es an den Tag: Unser lieb gewordener Alltag ist eine atemberaubende Abenteuerreise in vielschichtige Arbeits- und Produktionswelten.
45 Kölner Unternehmen lassen hervorragende Standards, hohe Qualität und innovative Produkte und Prozesse aus den Branchen der Produktion, Energie und Umwelt, Verkehr und Sicherheit sowie Kommunikation/Medien und Unterhaltung sichtbar werden. Unter dem Motto „Technik sehen, verstehen, erleben“ hat jedes Unternehmen ein Programm zusammengestellt, das von Führungen über Vorträge und Diskussionen bis hin zu Experimenten reicht.
„Technik verändert gesellschaftliche Möglichkeiten und Systeme. Deshalb sind vor allem die jungen Menschen gefragt, an diesen/ihren Entwicklungen mitzuwirken“, sagt die Projektleiterin der Nacht der Technik, Dipl.-Ing. Thabea Müller. „Und wir wollen dafür begeistern, denn technische Berufe sind für mich die fantasievollsten aller Berufe.“ Aus diesem Grund haben der VDI Kölner BV und der VDE, Bezirk Köln, sich vor zwei Jahren zusammengeschlossen und die Nacht der Technik initiiert. Am 9. Juli 2010 findet nun bereits die 2. Nacht der Technik unter der federführenden Hand der beiden technisch-wissenschaftlichen Vereinigungen in Köln statt.
„In einem technischen Beruf tätig zu sein, bedeutet nicht gleichzeitig ein Mathe- und Physikgenie sein zu müssen“, so Dip.-Ing. Winfried Wurster (VDI), der aus jahrelanger Berufspraxis zu erzählen weiß. „Gefragt sind vielfältige Talente für abwechslungsreiche Aufgaben und diese keineswegs der trockenen Form. Wissensdurst und Experimentierdrang sind die Hauptzutaten eines guten Ingenieurs. Und die wollen wir mit der Nacht der Technik nicht nur, aber vorrangig bei der Jugend aktivieren.“
Die teilnehmenden Unternehmen der Nacht der Technik haben für neugierige Fragen der Besucher immer ein offenes Ohr. Der direkte Kontakt wird großgeschrieben und ist erwünscht. Wer sich vom Esprit der Technik hat mitreißen lassen, wird von der Agentur für Arbeit an der Fachhochschule Köln-Deutz gezielt und individuell zu seinen Berufsmöglichkeiten beraten. Reichlich Gelegenheit mit Ingenieurinnen und Ingenieuren ins Gespräch zu kommen, gibt es auch bei der anschließenden Abschlussparty „watch.out“ in der Fachhochschule Köln ab 23.30 Uhr.
http://www.nacht-der-technik.de/
Mehr lesen? http://www.tec2.biz/